Eine neue Bewegung

„Eine neue Bewegung: Re*mapping Leipzig“ ist eine APP, die künstlerisch Geschichte und Gegenwart der Leipziger Frauen:bewegungen vermittelt und im Stadtraum sowohl vergessene Geschichten als auch gegenwärtige Konflikte sichtbar macht.

Ab Frühjahr 2022 können über die Re*mapping Leipzig APP mit integriertem Stadtplan und entlang vorgeschlagener Stadtspaziergänge künstlerische Interventionen an den Orten der Leipziger Frauen:bewegung erlebt werden, welche in der feministischen Geschichtserzählung der Stadt eine wesentliche Rolle spielen.

Ausgangspunkt des Projektes war die Beobachtung, dass die Leipziger Stadtgeschichte vornehmlich aus männlicher Perspektive erzählt wird und es – mit wenigen Ausnahmen – an Orten fehlt, an denen einer weiblichen und queeren Geschichte erinnert wird.

Mit Video, Audio und digitalen Comics sowie experimentellen Augmented Reality Beiträgen will Eine neue Bewegung: Re*mapping Leipzig dem kollektiven Leipziger Stadtgedächtnis auf die Sprünge helfen und weibliche Themen im Stadtraum sichtbar machen. Dabei wird deutlich wie heutige feministische Bewegungen in ihren Debatten immer wieder an historische Kämpfe anknüpfen, die mitunter auch in Leipzig initiiert wurden.

Der Rundgang durch Leipzig bringt uns u.a. von der Leipziger Innenstadt zur Hochschule für Musik und Theater, in den Friedenspark oder die ehemalige Leipziger Baumwollspinnerei sowie zur Gedenkstätte für Zwangsarbeit und die feministische Bibliothek MONAliesA. Alle Beiträge zu den Stationen entstehen gerade als experimentelle Kooperationen zwischen Autor:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen, Sound- und Videokünstler:innen,  Performer:innen, Programmierer:innen, Grafiker:innen und Kurator:innen, die alle mit Leipzig verbunden sind.

Eine neue Bewegung: Re*mapping Leipzig wurde anlässlich des Leipziger Jahres der sozialen Bewegungen 2021 ins Leben gerufen und soll in den kommenden Jahren um weitere feministische Themen wachsen. Wir sind bestrebt langfristig unterschiedliche Leipziger Institutionen und Initiativen zu vernetzen und den Bewohner:innen wie Besucher:innen längst überfällige Perspektiven auf das feministische Leipzig zu ermöglichen.

„Eine neue Bewegung: Re*mapping Leipzig“ ist eine APP, die künstlerisch Geschichte und Gegenwart der Leipziger Frauen:bewegungen vermittelt und im Stadtraum sowohl vergessene Geschichten als auch gegenwärtige Konflikte sichtbar macht.

Ab Frühjahr 2022 können über die Re*mapping Leipzig APP mit integriertem Stadtplan und entlang vorgeschlagener Stadtspaziergänge künstlerische Interventionen an den Orten der Leipziger Frauen:bewegung erlebt werden, welche in der feministischen Geschichtserzählung der Stadt eine wesentliche Rolle spielen.

Ausgangspunkt des Projektes war die Beobachtung, dass die Leipziger Stadtgeschichte vornehmlich aus männlicher Perspektive erzählt wird und es – mit wenigen Ausnahmen – an Orten fehlt, an denen einer weiblichen und queeren Geschichte erinnert wird.

Mit Video, Audio und digitalen Comics sowie experimentellen Augmented Reality Beiträgen will Eine neue Bewegung: Re*mapping Leipzig dem kollektiven Leipziger Stadtgedächtnis auf die Sprünge helfen und weibliche Themen im Stadtraum sichtbar machen. Dabei wird deutlich wie heutige feministische Bewegungen in ihren Debatten immer wieder an historische Kämpfe anknüpfen, die mitunter auch in Leipzig initiiert wurden.

Der Rundgang durch Leipzig bringt uns u.a. von der Leipziger Innenstadt zur Hochschule für Musik und Theater, in den Friedenspark oder die ehemalige Leipziger Baumwollspinnerei sowie zur Gedenkstätte für Zwangsarbeit und die feministische Bibliothek MONAliesA. Alle Beiträge zu den Stationen entstehen gerade als experimentelle Kooperationen zwischen Autor:innen, Wissenschaftler:innen und Aktivist:innen, Sound- und Videokünstler:innen,  Performer:innen, Programmierer:innen, Grafiker:innen und Kurator:innen, die alle mit Leipzig verbunden sind.

Eine neue Bewegung: Re*mapping Leipzig wurde anlässlich des Leipziger Jahres der sozialen Bewegungen 2021 ins Leben gerufen und soll in den kommenden Jahren um weitere feministische Themen wachsen. Wir sind bestrebt langfristig unterschiedliche Leipziger Institutionen und Initiativen zu vernetzen und den Bewohner:innen wie Besucher:innen längst überfällige Perspektiven auf das feministische Leipzig zu ermöglichen.

Die Anwesenheit

Die Anwesenheit ist anwesend. Die Anwesenheit ist anwesend, wo niemand anwesend war. Sie geht nachts im Wald neben dir, Sie ist viele, Sie hält deine Hand, wenn du willst. Die Anwesenheit kennt sich aus mit Lücken. Sie ist eine Spezialistin im Füllen dieser. Die Anwesenheit kann eine sein und viele, je nach Beschaffenheit der Lücke. Schau dich um. Sie ist nicht immer leicht zu erkennen. Halb durchsichtig steht Sie an der Ecke und winkt. Sie hat ein Anliegen. Sie füllt die Lücken mit Anliegen. Die Anliegen liegen in den Lücken und liegen damit im Weg. Sie stört. Sie stört sich an den blinden Stellen aus unerzählter und unterdrückter Geschichte.

Die Anwesenheit

Die Anwesenheit ist anwesend. Die Anwesenheit ist anwesend, wo niemand anwesend war. Sie geht nachts im Wald neben dir, Sie ist viele, Sie hält deine Hand, wenn du willst. Die Anwesenheit kennt sich aus mit Lücken. Sie ist eine Spezialistin im Füllen dieser. Die Anwesenheit kann eine sein und viele, je nach Beschaffenheit der Lücke. Schau dich um. Sie ist nicht immer leicht zu erkennen. Halb durchsichtig steht Sie an der Ecke und winkt. Sie hat ein Anliegen. Sie füllt die Lücken mit Anliegen. Die Anliegen liegen in den Lücken und liegen damit im Weg. Sie stört. Sie stört sich an den blinden Stellen aus unerzählter und unterdrückter Geschichte.

Künstler:innen und Autor:innen

Lina Ehrentraut, Mandy Gehrt, Olivia Golde, Anja Kaiser, Kantefilm (Clara Wieck, Juliane Jaschnow), Carolin Krahl, Koschka Linkerhand, outside the box – Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik (Melina Weissenborn, Katharina Zimmerhackl), Jasmina Rezig, Anna Schimkat, Ann C. Schomburg, Mitra Wakil, Angelika Waniek

Künstler:innen und Autor:innen

Lina Ehrentraut, Mandy Gehrt, Olivia Golde, Anja Kaiser, Kantefilm (Clara Wieck, Juliane Jaschnow), Carolin Krahl, Koschka Linkerhand, outside the box – Zeitschrift für feministische Gesellschaftskritik (Melina Weissenborn, Katharina Zimmerhackl), Jasmina Rezig, Anna Schimkat, Ann C. Schomburg, Mitra Wakil, Angelika Waniek

Förderung
Projektteam

Kuratorisches Team:
Julia Kurz
Kati Liebert
Johanna Ralser
Kristina Semenova
Olga Vostretsova

Gestaltung:
Leila Tabassomi

Schriften:
Camelot Typefaces

Programmierung:
Christin Ursprung

Projektteam

Kuratorisches Team:
Julia Kurz
Kati Liebert
Johanna Ralser
Kristina Semenova
Olga Vostretsova

Gestaltung:
Leila Tabassomi

Schriften:
Camelot Typefaces

Programmierung:
Christin Ursprung

Förderung